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Hallo Miteinander,
im Moment überlege ich mir, ob ich meinen Internetshop (xt:c), den ich seit sechs Jahren, nebenberuflich betreibe, verkaufe. Da ich aber noch keinen Shop gekauft oder verkauft habe, wäre es nett, wenn mir jemand, am Besten der es schon einmal gemacht hat, mir ein paar Sachen erklärt. -Wie ist es mit den Kundendaten. Ich gehe davon aus, dass sie in der Datenbank gelöscht werden müssen und logischerweise nicht mit hergegeben werden. Ist das richtig? -Wo preise ich ihn am besten an? Zum Beispiel hier im Forum, oder/und bei Ebay im Existenzgründerforum oder gleich bei Ebay zum Verkaufen einstellen, was mir eigentlich nicht so gefällt. Gibt es eine andere (bessere) Möglichkeit. -Ist es üblich, dass die gesamte Domain nebst Datenbank auf einen anderen Namen einfach umgeschrieben wird? Wobei mir diese Frage logischerweise All-inkl.com. wo ich gehostet bin, erklären kann. Aber ich möchte eben wissen, was so üblich ist. -Welche Daten muss ich einem potenziellen Käufer mitteilen. Umsatz? Gewinn? Etc. -Gibt es einen groben Anhaltspunkt, wie man den eigentlichen Wert eines Shops feststellen kann (unabhängig vom Warenbestand)? Über ein paar Antworten und Tipps würde ich mich schon freuen, aber bitte keine wie: „nutz doch einfach mal die Suche bei Google. Da wirst du bestimmt fündig.“. Solche Tipps nützen mir nicht so viel. Im Voraus besten Dank Axel |
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Die Kundendaten dürfen absolut nicht weitergegeben werden, Thema und Stichwort Datenschutz!
Du könntest deinen Shop in der Tat hier, bei eBay oder anderswo anpreisen. Dann allerdings besteht Gefahr, dass du das Geld, was du haben möchtest, nicht bekommst. Andersherum lässt du den Wert z.B. einfach schätzen, dann bezweifel ich dass irgend jemand sagt dass er das auch Wert ist So oder so, ich denke du machst ein Minusgeschäft daraus.Wenn du den Shop verkaufst, würde ich lediglich nur die nackten Shopdateien, die Datenbank und die Domain per KK ohne irgendwelche Passwörter herausgeben, der neue Eigentümer sollte sich m.M.n. selbst um das passende Hosting kümmern, ergo muss eh eine neue DB angelegt und eingespielt werden, vergleichbar mit einem Umzug von Server A nach Server B. Ich meine mich zu erinnern, dass all-inkl.com einer Vertragsübernahme nicht zustimmen wird, im SSF wurde darüber schon häufig diskutiert wieso warumweshalb. Neue Medien Münnich halt ![]() Umsatz/Gewinn gehen ausser dem Fiskus, dir und deinem Steuerberater niemanden etwas an, wobei der Käufer durchaus gewillt wäre, einen höheren Preis zu zahlen, wenn er weiss was der Shop abwerfen kann. Der grobe Anhaltspunkt zum schätzen wäre z.B. eine Firma, die so etwas erstellt und dann nimm einfach diese Durchschnittspreise, ab/zuzüglich der eigenen Templatemodifikationen oder der Shopdateien. Viel Arbeit viel Geld, wenig Arbeit wenig Geld, bei lieblos installierten Shops mit Standarttemplate, wo ausser dem Header/Banner nichts geändert wurde. Und es kommt darauf an was für eine Art von Waren du verkaufst. Computer gibts wie Sand am Meer, Erotik 1000e, Autoteile gehen alle zu den einschlägig bekannten. Da wirst du relativ wenig Glück haben. Ich denke du hast da ein sehr schwieriges Thema angeschnitten und wünsche dir viel Erfolg beim Verkauf! Gruss Fry Dies spiegelt alles nur meine persönliche Meinung dar! |
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Hallo Fry,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort. ![]() Also Kundendaten werden auf jeden Fall gelöscht. Wenn all-inkl.com mit einer Vertragsübernahme nicht einverstanden ist, ist es mir Recht. Die werden schon ihre Gründe haben und wie du schon schreibst, brauche ich auch keine Passwörter rausgeben. Und wenn ich es mir überlege, ist es auch das Vernünftigste. Wobei ich mit all-inkl.com sehr zufrieden bin und auf jeden Fall weiterempfehlen werde. Umsatz/Gewinn möchte ich auch nicht rausgeben, aber wie schon geschrieben weiß ich nicht, was so üblich ist. Bei E-Bay wurde bis vor ein paar Tagen ein Shop angeboten, bei dem der Betreiber seinen Umsatz angegeben und auch eine vage Gewinnberechnung angedeutet hat. Starpreis war 1300 Euro, wollte aber keiner. Den Shop schätzen lassen, mache ich nicht. Das geht dann aus, wie das „Hornberger Schießen“. Es geht mir auch nicht darum, den Shop für möglichst viel Kohle zu verscheppern, sondern mehr um Folgendes: Diesen Shop habe ich seit sechs Jahren. Er ist in den Suchmaschinen gut gelistet, der PR schwankt zwischen 3 und 4 und ist jetzt stabil auf 3. Ich denke, wenn die Beschreibungen und Texte behutsam aktualisiert und ausgebaut werden, ist eine langsame aber stetige Verbesserung in den SuMas und ein PR von 4 machbar. Aus diesen Gründen finde ich es schade, den Shop einfach verschwinden zu lassen. Wenn jemand mit dem Gedanken spielt, ein Gewerbe anzumelden, dann ist meiner Meinung nach so ein Shop ideal für den Neueinsteiger. In diesem Shop verkaufe ich Tee. Das ist kein Modeprodukt, es unterliegt keinem Trend. Es gibt keine Probleme mit Garantie, es gibt wenig Konkurrenz. Es ist ganz einfach ein stabiler Markt. Angeboten wird von mir nur Vorkasse und Nachnahme (außer Stammkunden, die bekommen auf Rechnung). Es gibt somit auch keine Zahlungsausfälle, wobei ich meine Kunden auch eher als „älter“ und „seriöser“ einschätze. Reich werden kann man damit nicht, aber es gibt auch kein Risiko und man verdient auf jeden Fall damit. Natürlich kann man am Ende des Jahres zu dem Schluss kommen, dass sich der Zeitaufwand nicht rentiert hat aber für mich war es ein Hobby, das mir Spaß gemacht hat, aber ich vermute, dass das mit „rentieren“ auf mehrere Shopbetreiber zutrifft. Gruß Axel |
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Naja, was den Wert des Shops angeht spielt es unabhängig von der Webseite sicherlich auch eine Rolle, ob Du ein Lager unterhältst und wieviel Warenwert das Lager hat - gibt's das dann dazu? Oder auch, von welchen Händlern Du Deine Waren beziehst.
Gerade bei Tee gibt's ja die dollsten Sachen - ich sag nur Jinhua First Flush Wolkennadel Teesterne Flugtee Im Grunde müsstest Du den Shop dann ja mitsamt den langjährig etablierten Kontakten zu Deinen Lieferanten verkaufen... ![]() Aus der Teestadt Hamburg grüsst IaN
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Schwieriges Thema.
Bei einem Verkauf und wenn Du Geld sehen willst, würde ich den schon schätzen lassen (Anwalt/Steuerberater/Notar - keine Ahnung). Mit dem Datenschutz ist das beim Verkauf ja eine andere Sache. Es ist durchaus möglich, den Shop mit allem drum und dran (Kundendaten/Statistik/Umsätze/Lieferanten/usw.) zu veräussern. Sollte man allerdings eine Fachkraft zu rate ziehen. Wenn Opel verkauft wird, dann ja auch komplett! Und nicht nur mit einem schwarzen Loch in der Vergangenheit. Ein interessierter Käufer bzw. jemand der sich genau mit diesem Thema selbstständig machen will, für den ist es schon relevant was in der Vergangenheit gelaufen ist. Sonst könnte er ja für 300.-EUR xtc (support erwerben), Template erwerben, bischen Suma und Werbung und mal sehen wie es wird. Wenn er denn weis was Sache ist, vor allem wie groß der Kundenstamm ist, sieht die Sache ganz anders aus. Anbieten würde ich sowas auf der Homepage vom Arbeitsamt oder bei Wirtschaftsförder-Seiten. Mußt Du mal suchen was es so gibt. In der Vergangenheit hatte ich mal auf so einer Seite gelesen. War z.B. eine Übernahme von einem Hotel, mit Kundenstamm, Umsatz usw. Wollten natürlich auch entsprechend ein paar HundertTausender für. Ergo: Ein Käufer möchte eines: Aus Deinen Fehlern lernen! Das ist dann ein ganz anderer Ansatzpunkt für den "Startup" als wenn man erst das laufen lernt. Der kann mit frischen Kapital z.B. direkt ausbauen, erweitern und gezielt Werbung machen. Tip: Vieleicht nicht komplett trennen, sondern mit ein paar Prozent vom Umsatz beteiligt sein. Man weis nie ob sowas mal richtig, in anderen Händen, aufblüht. |
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Hallo Miteinander,
@ John Steed Die Kontakte zu den Lieferanten rücke ich freilich raus. Warum auch nicht? Der Shop kann ja dann einfach so weiter laufen. Ein kleiner Warenbestand kann mit übernommen werden, muss aber nicht. Im Sommer ist Saure-Gurken-Zeit. Deshalb mache ich im August Urlaub und wenn es ab September wieder losgeht, wird eben einfach alles verkümmelt. Meine Lieferanten sind zuverlässig und schnell. Innerhalb drei bis vier Tagen wird geliefert (Bei Erstbestellung erst nach Zahlungseingang). Wenn man drängelt, ist es auch schon am nächsten Tag da. Also Waren besorgen geht sehr kurzfristig ist kein Problem. Und weil du geschrieben hast, dass es bei Tee die tollsten Sachen gibt. Es ist auch das Tolle, dass das Ausprobieren nicht mit hohen Kosten verbunden ist. Ein paar Päckchen Tee kaufen ist finanziell betrachtet ein überschaubares Risiko und das meine ich im Ernst. @Karl43 Kundendaten, habe ich beschlossen, gebe ich nicht mit raus. In meiner Datenschutzerklärung schreibe ich, dass die Daten nicht an Dritte weitergegeben werden und so mache ich es auch. Kunden, die nur einmal bestellt haben, nützen eigentlich nichts mehr und Stammkunden bestellen ja sowieso wieder. Zitat:
Na ja, das bischen Suma könnte er sich mit einem Shop, der schon ein paar Jahre auf’m Buckel hat, sparen.Werbung, wie z.B. Adwords muss man schon machen, wobei es natürlich auch davon abhängt, wie viel Arbeit man damit haben will. Beim xt:c-Support war ich auch angemeldet. Ich habe ihn zwar im Prinzip nicht gebraucht, aber meine Fragen, die ich hatte, wurden im Support-Forum bereits alle besprochen und so war es das Geld auch wert. Zwecks: „aus Fehlern lernen“. Natürlich zeige ich einem Nachfolger, welche Produkte gut laufen und welche nicht. Welche nur mit einem hohen Werbeaufwand an den Mann/Frau zu bringen sind und was auch ohne Werbung geht. Denke, dass es auch der Sinn einer Shopübernahme ist. Wäre ja Quatsch, wenn er das Rad neu erfinden muss. Sonst kann ich es gleich so probieren, wie du oben geschrieben hast: „Shop einstellen, Werbung machen, verkaufen“. Auch glaube ich, dass es einfacher ist, einen bestehenden Shop nach meinen eigenen, neuen und auch frischen Ideen umzugestalten und zu verbessern, als alles von Anfang neu aufzubauen Aus diesem Grund meine ich auch, dass es für einen Anfänger, der erste Erfahrungen mit Steuer, mit Kunden (jedem kann und muss ich es nicht Recht machen) und auch mit rechtlichen Aspekten, sammeln muss, geeignet ist. Vielleicht stellt der Eine oder Andere fest: „das ist ja mit mehr Arbeit verbunden, als gedacht“ also nix nur mit „investieren - kassieren“. Gruß Axel |
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Okay, also kein grosses Lager, welches man zur Bewertung des Shops hinzuziehen könnte.
Zitat:
![]() Zitat:
Zitat:
![]() PS: Wir haben unseren Shop mal durch einen internetfremden Steuerberater schätzen lassen - der hat sich die Lagerbestände angeguckt, da 200 EUR (!!!) draufgeschlagen und dann gesagt: "Das Lager ist was Wert, der Shop an sich eigentlich gar nichts, ist ja kein richtiges Ladengeschäft". Mittlerweile haben wir einen anderen Steuerberater
Geändert von John Steed (17.07.2009 um 04:44 Uhr) |
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Hallo John Steed,
Zitat:
Zitat:
![]() Zitat:
Wobei es auf jeden Fall wichtig ist, dass sich das Sortiment immer ändert. Stammkunden wollen immer etwas stöbern und auch immer wieder was Neues entdecken, auch wenn sie im Endeffekt nur das kaufen, was sie immer kaufen. Z. B. habe ich in meinem Shop fünf verschiedene aromatisierte Schwarztees, die sehr gut gehen und auch immer gekauft werden. Wenn ich nur diese fünf verschiedene Tees in meinem Sortiment habe und anbiete, wird gar keiner gekauft. Ich muss 15 verschiedene aromatisierten Schwarztees anbieten, damit der Kunde eine gewisse Auswahl hat. Gekauft werden dann letztendlich nur immer die gleichen fünf Tees. Die anderen zehn Tees haben eigentlich nur eine Alibifunktion. Aber wenn ich ehrlich bin, so bin ich auch. Wenn es im Supermarkt nur das gäbe, was ich immer kaufe, dann wäre da nur ein Regal mit einem halben Meter breite, und in so einen Markt würde ich jedenfalls nicht reingehen. Gruß Axel |
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