#21 (permalink)  
Alt 28.02.2008, 12:10
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Zitat:
Zitat von Snatch Beitrag anzeigen
@mizzy
Fallen denn nicht auch die Produktverpackungen unter die neue Regeling?
Oder nur die Versandkartonagen ??

Als Händler von Imprtwaren hätte man hier große Probleme, da die meisten Produktverpackungen hier kein Gruenen Punkt haben !
Ja wenn man selbst importiert sieht die Sache freilich anders aus, leider.

Kauf man aber z.B. seine Versandverpackungen vom deutschen Produzenten,
ist eine Resy Zeichen oder Grüner Punkt drauf. Dann muss man sich um
nix kümmern.

Kauft man seine Produkte ebenso bei einem deutschen Hersteller, sind i.d.R.
auch grüner Punkt drauf, dann muss man sich auch um nichts mehr kümmern.

Wenn man nun selbst importiert muss man sich anschließen lassen und den
grünen Punkt etc. auf der Produktverpackung anbrigen lassen, allerdings soll
die Kennzeichnungspflicht wohl entfallen.

So sind die Auskunfte die wir vom Grünen Punkt erhalten haben.

Und das die ganzen kleinen Importeure auch was für den Umweltschutz tun, kann so verkehrt nicht sein, so empfinde ich es persönlich :-)
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  #22 (permalink)  
Alt 28.02.2008, 14:49
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Resy-Zeichen reicht nicht aus.....
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  #23 (permalink)  
Alt 28.02.2008, 14:51
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Zitat:
Zitat von Beedle Beitrag anzeigen
Wenn ich im Jahr 10 Tonnen Kartonage versende, dann ist da für ein paar Millionen Ware drin.
Und doch, dann würde ich genause leichtfertig darüber hinweggehen.

Schön das du mit meinem Geld so umspringst und du gerne für Null-Leistung gerne zahlst. Kannst gerne meine Rechnung zahlen, mithin sind das nicht automatisch Millionenumsätze.....
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  #24 (permalink)  
Alt 28.02.2008, 15:28
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Ich habe gestern etwa 2m² Kartonage und 12 gelbe Säcke mit Folien vor meinen Betrieb gestellt. Heute Mittag war das alles weg. Und ich habe das Gefühl das der "Müll" verwertet wird, bin mir aber Bewusst dass es verschieden Meinungen über den Sinn der Verwertung gibt. Aber das ist für mich keine Null-Leistung.

Ja, vielleicht hätte wir das früher im Betriebshof verbrannt. Sicher billiger. Aber ich möchte nicht in einer Stadt leben in der jeder seinen Müll im Hof verbrennt.

Klar macht die Müllwirtschaft ein Geschäft damit. Aber warum nicht, andere wollen ja auch leben.
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  #25 (permalink)  
Alt 28.02.2008, 16:14
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Zitat:
Zitat von Beedle Beitrag anzeigen
Ich habe gestern etwa 2m² Kartonage und 12 gelbe Säcke mit Folien vor meinen Betrieb gestellt. Heute Mittag war das alles weg. Und ich habe das Gefühl das der "Müll" verwertet wird, bin mir aber Bewusst dass es verschieden Meinungen über den Sinn der Verwertung gibt. Aber das ist für mich keine Null-Leistung.
Der DSD kassiert ohne Gegenleistung(das ist für mich Null-Leistung), da Kartonage ein Rohstoff ist und gerne von Verwertern eingesammelt wird
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  #26 (permalink)  
Alt 28.02.2008, 19:01
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Hallo zusammen,

jeder Internethändler wird sich an ein Entsorgungssystem anschließen müssen wenn nicht gewährleistet ist dass sämtliche Verkaufsverpackungen im Rahmen der Vertriebskette an ein Entsorgungssystem beteiligt sind.

Großhändler und Importeure sind nicht verpflichtet sich an ein Entsorgungssystem anzuschließen sofern sie nur an Händler liefern, diese Verpflichtung trifft nur den letzten in der Kette wenn wie oben beschrieben auch nur einer seiner Lieferanten nicht an einem Entsorgungssystem angeschlossen ist.

Der Versandkarton ist im Übrigen eine Serviceverpackung und somit eine Verkaufsverpackung die Entsorgungspflichtig ist, ebenso gilt dies für Packpapier und Füllmittel mit dem die Ware versendet wird.

Zu guter Letzt verlangen die Entsorgungsfirmen den Nachweis der tatsächlich in Verkehr gebrachten Verpackungsmengen, bestätigt durch einen Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater - es sollen ja schließlich alle daran verdienen dürfen :-)

Ich denke die Lobby der Entsorger hat es geschaft mit Hilfe der Politik eine Geldmaschine zu installieren die es ihnen erlaubt Geld für Tonnagen zu kassieren ohne selbst den Nachweis erbringen zu müssen diese Tonnagen auch tatsächlich einzusammeln - money for nothing

Wir werden erleben dass nun Entsorger wie Pilze aus dem Boden schießen, denn wo der Tisch so reich gedeckt wird werden viele Appetit bekommen.

Geändert von Sidi61 (28.02.2008 um 19:04 Uhr)
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  #27 (permalink)  
Alt 06.03.2008, 17:37
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Hallo, ich weiss auch nicht, wie das beim Füllmaterial, wie z.B. den Verpackungschips aussehen soll, wie sollen wir als Händler bei den Chips unterscheiden können, ob der Hersteller der Chips in ein Entsorgungsmodell einzahlt oder nicht? Dann müssen wir, wenn wir uns nicht ganz sicher sind, das Füllmaterial von unseren Lieferanten entsorgen und nicht, wie sich das normalerweise gehört weiterbenutzen. Toller Umweltschutz!!!

Armes Deutschland oder bessergesagt armes Europa, leider hat man das Gefühl, dass sich die Politiker immer weiter von den Problemen des Volkes wegbewegen.
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  #28 (permalink)  
Alt 07.03.2008, 09:21
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Standard Das was bisher war, ist noch gar nichts. Es kommt noch durchgeknallter.

Machen wir uns nichts vor. Der GRÜNE PUNKT ist heute ein System bei dem es um nichts anderes geht, als den Bürgern Geld aus der Tasche zu ziehen. Im Schnitt sind das für eine Familie ca. 100 EUR Lizenzgebühren pro Jahr. Selbst auf Glasflaschen ist er inzwischen zu finden, obwohl diese fast vollständig im Glascontainer landen. Die Anfangs der 1990er erhoffte Lenkungswirkung ist vollkommen ausgeblieben. Trotz GRÜNEM PUNKT wird immer mehr und immer komplexer verpackt.

Kompliment an die Pressure-Groups der Müll-Lobby (manche sagen auch Müll-Mafia dazu). Diese haben es geschafft (wohl mit den üblichen Methoden) die Politik, mitsamt unserem famosen obersten Umweltschützer in Berlin, dass nun auch bei den Versandverpackungen abkassiert werden kann, obwohl diese ohnehin größtenteils der lukrativen Papierverwertung zugeführt werden. Papier und Pappe sind ein teurer und begehrter Rohstoff. Kommunen führen gar Rechtsstreite gegen private Papiersammler, weil sie sich die fetten Einnahmen aus dem Verkauf des Abfalls=Rohstof nicht abnehmen lassen wollen. Pappschachteln sind geradezu prädestiniert in den Papiercontainer geworfen zu werden. Wenn das nicht der Fall ist, kommt das Zeug in die Restmülltonne und wird später verbrannt. Die Abzocker-Gebühr für den GRÜNEN Punkt ändert daran absolut nichts. Natürlich wissen das die Stippenzieher in Berlin. Es mag sein, dass es in der einen oder anderen Partei in paar Unkundige Träumer gibt, die tatsächlich meinen der GRÜNE Punkt brächte irgendwelche Vorteile für die "Umwelt". Was für eine krasse Fehleinschätzung.

Wie die Kollegen hier schon ganz richtig vermutet haben, geht es einzig und allein darum Gebühren abzukassieren. Und nur darum. Wie die Fakten belegen, sind alle anderslautenden Behauptungen schlicht falsch.

Wie die Branche weiß, wurde auch der vorgebliche Zweck des WEEE grandios verfehlt. Immer größere Mengen Elektroschrotts werden in alle Welt verfrachtet und notfalls versenkt. Der Unterschied zur Zeit vor WEEE ist nur der, dass aber nun eine ganze Armee von Blutsaugern, insbesondere den kleinen Händlern und Importeuren das Leben nach allen Regeln der Kunst schwermachen.

Der ganze Brimborum um den GRÜNEN Punkt, die Komposttonne, usw. all das ist größtenteils Kokolores, der wirklich nur dazu dient andere Taschen zu füllen. Wer sich nur ein klein wenig vorstellen kann, wie es so zugeht in den Stadtparlamenten, Gemeinderäten, der weiß, dass Bürger und Kleinunternehmer für diejenigen welche wirklich das Sagen haben, überhaupt keine Rolle spielen.

Die vermeintlichen Ziele der Abfallpolitik (Lenkungswirkung!) der letzten 20 Jahre wurden nicht erreicht. Der GRÜNE Punkt als eine art moderner Ablasshandel war mehr oder weniger der Auftakt zu immer noch aufwändigern (Verbund)-Verpackungen, die nun größtenteils schlicht und einfach verbrannt - pardon ich meinte natürlich "thermisch verwertet" werden.

Nun kommt der Vorschlaghammer: Die Grüne Wertstoffverordnung

http://www.basis.gruene.de/akp-redak...otting-Uhl.pdf

Nachdem aus Umweltgesichtspunkten schon der Grüne Punkt und WEEE als grandios gescheitert betrachtet werden dürfen, setzen die Brüder noch eins oben drauf.

Wenn das nur annähernd so kommen sollte, muss man sich nicht nur als Unternehmer überlegen, ob man das Land nicht verlassen sollte.
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  #29 (permalink)  
Alt 07.03.2008, 20:29
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am besten eine gelbe Tonne einführen, jeder Haushalt zahlt dafür und wir sparen uns die vielen vielen Hände die nichts anderes tun als Ressourcengelder einsammeln, verwalten und ständig Verordnungen verkomplizieren ohne dass dies irgend einen Nutzen hätte.
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