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Hallo,
im April letzten Jahres installierte ich moneybookers als Zahlungsabwickler für Lastschrift und Kreditkarten-Zahlungen. Zunächst lief auch alles rund. Dann plötzlich teilte mir moneybookers mit, meine Transaktionen hätten ein Volumen erreicht, das eine "vollständige Verifikation" erforderlich machen würde. Ich sollte u.a. diverse Unterlagen einreichen und einen, vollständig in Englisch gehaltenen Vertrag unterschreiben. Ich spreche zwar Englisch aber ich traue mir nicht zu, juristische Feinheiten und das sogenannte "Kleingedruckte" in englischer Sprache ausreichen verstehen zu können, um einen solchen Vertrag zu unterschreiben. Somit entfernte ich moneybookers als Zahlungsoption. Bei dem Versuch, das verbliebene Guthaben meines moneybookers-Kontos, d.h. die Zahlungen der letzten beiden Kunden, die diese moneybookers noch nutzen konnten, auf mein Bankkonto zu transferieren, stellte ich fest, daß diese Funktion gesperrt war. Beim nochmaligen Durchlesen der o.g. email fand ich dann heraus, daß moneybookers wohl von nun ab immer 5% der Summen, die in den letzten 3 Monaten gelaufen sind, als "Sicherheit" einbehalten wollte. Mit anderen Worten: Eine Kündigung dieses Kontos wäre praktisch unmöglich....es sei denn, man will auf sein Geld verzichten. Insofern kann ich nur dringenst davon abraten, moneybookers zu verwenden; auch wenn der Service zunächst verlockend klingt. Ich habe moneybookers nun eine Frist gesetzt und werde Strafanzeige erstatten wenn diese angelaufen ist. Schließlich gehört auch England zur EU. |
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Natürlich musst du dich bei Diensten wie Moneybookers und Paypal nach einer gewissen Transaktionsmenge verifizieren (normal ab 10.000 Eur).
Dies schreiben die Gesetzte gegen Geldwäsche vor.
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Zitat:
Die wollen für einen bestimmten Kontotyp, alle möglichen Unterlagen von einem haben, Stromrechnungen, Gasrechnungen etc. Und dann dieser engliche Vertrag. Wie gesagt und das hat nichts mit 10.000 Euro zu tun, sondern wird beim Businesskonto bei der Eröffnung verlangt. Ich kann von daher nur abraten Moneybookers zu nutzen. Bei Paypal z.B. nion ich voll verfiziert aber so einen Aufwand haben die nicht betrieben. |
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Bei Paypal ist das gleiche, da muss man die selben unterlagen Vorlegen, vorallem wenn man an einen sehr genauen Bearbeiter kommt.
Aber im obigen Fall ist es natürlich klar das Gelder einbehalten werden, wenn sich jemand nach einer gewissen Transaktionsmenge nicht verifizieren will, steht natürlich der verdacht der Geldwäsche im Raum, denn Betreiber wie moneybookers, PayPal und andere e-Wallet anbieter sind dazu nunmal gesetzlich dazu verpflichtet dies ab einer gewissen Summe einzuholen. PayPal macht es teilweise schon wenn man mehr als 1.000 Euro im laufenden Jahr erhalten hat.
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Ich habe jetzt seit 4 Jahren einen PayPal account und war 2006 eBay Powerseller. Da sind erheblich größere Summen drüber gegangen als über moneybookers und ich habe dort weder Handelsregisternummer noch eine Stromrechnung hingeschickt.
Ganz zu schweigen davon, daß ich einen Vertrag in ausländischer Sprache unterschrieben hätte, der die zu so ziemlich jeder Schweinerei legitimiert. Noch etwas: Ich hatte hier auf einen Thread geantwortet wo jemand von moneybookers einen User empfohlen hatte, bei fehlender Handelsregisternummer (praktisch immer bei Einzelunternehmen und GbR) ein Privatkonto zu eröffnen und davor gewarnt, daß moneybookers anschließend Gelder einbehält und Unterlagen nachfordert. Diese Antwort ist sofort wieder gelöscht worden! Etwas einseitig wird die Sache hier angegangen. |
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Noch etwas:
Wie schon erwähnt, reichen meine Englischkenntnisse dazu aus, ein Steak im restaurant zu bestellen oder meine Kunden hinsichtlich meiner produkte zu beraten aber nicht dazu, juristische Klauseln zu verstehen. Dennoch scheint es mir so, als würde der Vertrag, den moneybookers nun mit mir abschließen will, exakt das Gegenteil von dem zu beinhalten was als Werbung auf der moneybookers-website und als Erklärung für die hohen Provisionen dient: Die Sicherheit vor Zahlungsausfall bei Problemkunden. Auf der Website ist folgendes zu finden: Zitat:
Zitat:
Im Klartext: Jemand ist einem Betrüger aufgesessen. Geld pfutsch, wahrscheinlich auch noch Ware pfutsch; obendrein sperrt einem moneybookers den account und verlangt zusätzlich noch einmal 15 Euro. Scheinbar gelten die Werbeversprechen nur solange es keine Probleme mit unehrlichen Kunden gibt. |
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Das Moneybookes ein - euphemistisch ausgedrückt - befremdendes Verhalten an den Tag legt und zwar auf dem deutschen Markt tätig ist aber nach englischen Recht handelt, wurde hier schon vor langer Zeit kolportiert. Aber moneybookers ist ein Kooperationsparter von xtc.
![]() tuvalu der moneybookes nicht empfehlen wird. |
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Zitat:
PayPal ist auch unser Partner, und auch dort wissen wir aus der Erfahrung vieler vieler Händler und auch von unserem eigenen PayPal Konto das die legitimierung bei PayPal ebenfalls Dokumente wie Stromrechnungen und co erfordern, um einfach den Wohnsitz/Firmensitz zu bestätigen (stichpunkt briefkastenfirma). Das mit dem englischen Vertrag greifen wir aber beim nächsten Meeting auf, sodass man hier für deutsche Kunden eine übersetzung anbieten kann. Die Aussage auf der Moneybookers webseite ist schon korrekt, Ein ChargeBack ist hier nicht eine Stornierung eines Kunden, sondern zb wenn eine Lastschrift platzt weil geklautes konto oder ähnliches. Aber auch hier kann man sich bei Moneybookers absichern sodass auch diese Chargebacks abgedeckt werden. (Nennt sich Rückbuchungsschutz) Zitat:
Aber wie auch zuvor schon geschrieben, wer sich nicht wie gesetzlich erforderlich legitimiert, der darf sich auch nicht wundern wenn der Zugang zu einem Konto beschränkt wurde, sonst würde moneybookers selbst gegen EU Richtlinien/Gesetze Verstoßen.
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Sollte nur ein englischer Vertrag vorliegen, bitte nochmals kurz bei Moneybookers melden, dann wird eine deutsche übersetzung geschickt.
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Zitat:
Unterschreiben werde ich den allerdings dennoch nicht. Das würde moneybookers zu dem legitimieren was sie gerade tun. Es geht doch nicht an, daß man mit einem solchen Vertrag erst dann um die Ecke kommt wenn man das Geld seines Partners als Druckmittel einsetzen kann. Wie schon erwähnt wurde auch hier in einem anderen Thread die Empfehlung seitens moneybooker ausgesprochen, im Falle eines Einzelunternehmens ein Privatkonto zu eröffnen. Zu diesem zeitpunkt ist keine Rede von einem Vertrag und der Vertragsinhalt nicht bekannt. Wenn moneybookers in meinem Fall stur bleibt haut mich das nicht aus der Bahn aber ich will gar nicht wissen, bei wie vielen Einzelunternehmern das zu existenzbedrohlichen Entwicklungen führen kann und wie viele dann diesen Vertrag unterschreiben um da erst mal wieder raus zu kommen. Ich bin einfach nur sauer. Aus Sicht von moneybookers ist das Verhalten alles andere als konstruktiv; kann der Händler doch im Zweifelsfalle einfach seine Kunden bitten, die Lastschriften zurückzubuchen und eine andere Zahlungsweise zu wählen wenn moneybookers sie nicht an den Händler auszahlt. Ich hatte einige Zeit überlegt ob ich die Sache meinem Anwalt zwecks zivilrechtlicher Schritte übergebe aber das würde eine teure Sache und die Gelder auf denen moneybookers derzeit noch sitzt, rechtfertigen eine solche Ausgabe einfach nicht. |
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